Ponke Urban
| Meringer Gemeindeseite

Seinen 60. Geburtstag feierte Bürgermeister Hans-Dieter Kandler mit 250 Gästen

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Mering (hesep) | Die Jugendgarde des FKM Lach Moro und der Trachtenverein Almarausch überraschten Merings Oberhaupt mit schwungvollen Tänzen. Erst als er die Weste des Dirigenten Philipp Kufner anzog, konnte die Kolpingkapelle unter seiner Leitung harmonisch aufspielen.
Unter dem Motto „Feiert mit mir und habt eine schöne Zeit!“ zelebrierte Merings Erster Bürgermeister Hans-Dieter Kandler im Papst-Johannes-Haus seinen 60. Geburtstag. Die Mitarbeiter der Gemeinde und von Kindertages-stätten, die Schulleiter, die Mitglieder des Marktgemeinderates, aber auch vieler Vereine sowie Bürgermeister, Kreis- und Gemeinderäte aus dem Landkreis Aichach-Friedberg, Landrat Klaus Metzger, Altlandrat Christian Knauer, Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko und viele Bürger nutzten die große vierstündige Feier, um Hans-Dieter Kandler persönlich zu seinem runden Ehrentag zu gratulieren. Obwohl er sich statt Geschenken einen finanziellen Grundstock für die neue Bürgerstiftung in Mering gewünscht hatte, überraschten ihn seine Gäste trotzdem noch mit ausgefallenen Ideen. Der Bauhof schenkte eine hölzerne Bank mit der Gravierung „60“, dritter Bürgermeister Rainer Heinrich ein Schild „Hans-Dieter Kandler Weg“. Alle 36 Bände von „Asterix und Obelix“ erhielt er von den Mitarbeitern der Gemeinde, die ihn außerdem mit einem selbstgestalteten Kalender mit Fotografien, Sprüchen oder Wissensfragen beschenkten. Eine Einladung zu einem Segelflug, Bildbände von Mering und viele kulinarische Spezialitäten waren weitere Geschenke. „Der Bürgermeister schaut schwarz aus und überlegt, was man besser machen kann“ oder „Der Bürgermeister bezahlt mit Geld, das er sich von den Bürgern holt“ stand auf einer Collage, welche die Erzieherinnen mit Antworten ihrer Kinder erstellt hatten.
Das Lied „Heute kann es stürmen, regnen oder schneien“ sangen Kinder des Kindergartens Sommerkeller, bevor die Kolpingkapelle die Besucher mit schwungvollen Melodien zum Sektempfang unterhielt. Eine besondere Überraschung hatte sich Alexander Paul von der Kapelle für Merings prominentes „Geburtstagskind“ ausgedacht. Anstelle ihres fehlenden Dirigenten Philipp Kufner bat er Hans-Dieter Kandler auf die Bühne, um das Orchester zu dirigieren. Aber der erste Versuch, den Taktstock mit der Anzugjacke zu schwingen, misslang gründlich. Erst die orangefarbene Jacke des Dirigenten führte zu einem harmonischen Zusammenspiel der Instrumente. „Zum Abschluss gaben die Musiker die bekannte Melodie „Wien bleibt Wien“ unter dem neuen Titel „Mering bleibt Mering“ zum Besten.
Für die Organisation der Feier war Gabriele Bohne zuständig. Kleine Gläser mit pikanten Häppchen wie Garnelen, Lachs, Cocktailtomaten mit Mozzarella oder Frikadellen mit Kartoffelsalat standen auf den langen Tischen bereit, die mit goldenen Kerzenleuchtern und weißen Rosenblüten in Wassergläsern kunstvoll dekoriert waren. Als Dessert gab es kleine Gebäckstücke und Kaffee.
Die Böllerschützen schossen vor dem Papst-Johannes-Haus ihren Salut, bevor die Tänzer des Trachtenvereins mit der Feuerwehrkapelle unter der Leitung von Stefan Nerlich neuen Schwung in die Halle hineinbrachten. Begeistert klatschten Hans-Dieter Kandler und seine Gäste an den Bistrotischen mit. Gegen 14 Uhr trat Vincent Speck vom Faschingskomitee Lach Moro e. V. auf die Bühne und kündigte die Jugendgarde an. In weiß-roten Kostümen gaben die jungen Tänzerinnen ihren synchronen Showtanz für die kommende Faschingszeit zum Besten. Inzwischen waren auch Ehefrau Mandana Soheili und die drei jüngsten Kinder eingetroffen, um die Geschenke des Vaters zu begutachten: das schönste war für sie ohne Zweifel die Holzbank des Bauhofes, die im kommenden Sommer im Garten aufgestellt wird.