Ponke Urban
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Enttäuschung bei den Meringer Gerätturnern

trotz herausragender Leistung Jugend C des TV Mering auf dem 10. Platz des Landesfinales

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Mering (oh) | Die Jugend C des TV Mering hatte sich zum Landesfinale des Bayernpokals im Gerätturnen männlich qualifiziert, der Ende November in Tirschenreuth stattfand.
Bereits am Vortag reisten die Meringer an, um sich am kommenden Vormittag ganz auf den Wettkampf konzentrieren zu können. Zum ersten Mal seit 2010 hatte sich damit eine Mannschaft des Turnverein Mering für das Landesfinale qualifiziert. Aufgrund der Qualifikationspunktzahlen hatte sich die Mannschaft vorgenommen, den 8. Platz zu erstreiten. Dabei war klar, dass die Konkurrenz hochkarätige Mannschaften aus Vereinen mit Bundesligamannschaften wie dem TSV Monheim sein würde.
Da der Mannschaft beim letzten Wettkampf aufgrund von Nervosität einige Fehler passiert waren, lag der Fokus darauf, jede Übung fehlerfrei durchzubekommen.
Die Mannschaft startete am Barren, wo alle ordentliche Übungen präsentierten. Am Reck fielen die Meringer mit sauberen Übungen auf, was von den Kampfrichtern honoriert wurde und der Mannschaft wichtige Punkte einbrachte. Als der Zwischenstand nach dem 2. Gerät durchgesagt wurde, wunderten sich aber auch die Trainer: Der TV Mering lag auf dem 10. Platz von 12 Mannschaften.
Am Boden zeigten die Meringer nicht nur saubere, sondern auch schwere Übungen. Mit technisch hochwertigen Handstütz-Überschlägen konnten Johannes Mödl und Noa Müller weitere Punkte beisteuern. Am Pauschenpferd konnten die Meringer bei den Schwierigkeiten der anderen Mannschaften nicht mithalten, aber ihre Übungen wurden erneut für die Sauberkeit belohnt. Besonders Stefan Lidl präsentierte eine großartige Übung, die sich zu den vergangenen Wettkämpfen sichtbar verbessert hatte. Leider befand sich der TV Mering nach dem vierten Gerät trotzdem immer noch auf dem 10. Platz. Die Aussicht auf den Sprung, an dem die Jugend nicht nur saubere, sondern auch schwierige Übungen präsentieren konnte, hielt aber die Erwartung auf eine bessere Platzierung aufrecht, da auch nur wenige Punkte fehlten.
An den Ringen lief es dann aber nicht so optimal. Einzig Johannes Mödl und Leon Herz konnten ihre ganze Leistung abrufen. Noa Müller, der noch beim Regionalentscheid gestürzt war, blieb nervenstark und turnte die Übung durch, hatte dabei aber mit einigen Haltungsfehlern zu kämpfen. Schließlich lag es an Manuel Lidl, der verletzungsbedingt vor dem Wettkampf eine zweiwöchige Trainingspause hatte und noch Beschwerden mit dem Handgelenk hatte, mit seiner Übung einen weiteren Punkteverlust zu verhindern, was ihm auch gelang. Am Sprung lief es dann wieder gut. Mit den schweren und zugleich sauberen Sprüngen punkteten die Meringer und hofften so bis zum Schluss noch auf eine bessere Platzierung.
Bei der Siegerehrung machte sich dann ein wenig Ernüchterung breit, als die Platzierung verkündet wurde: Der Turnverein Mering landete auf dem 10. Platz, den er während des Wettkampfs fast durchwegs behalten hatte. Die detaillierten Ergebnisse können unter www.tv-mering.de abgerufen werden.