Marcel Eberhardinger
27. Juni 2017 | Aichacher Seite

Solisten der Opernhäuser begeistern in Aichach

Bilder

Aichach (gmp) | Begeisterung für Musik – dieses Motto von Arzberger Classics traf mal wieder ins Schwarze.
Zum dritten Konzert unter dem Motto „Bayerische meets Berliner Oper" hatte Georg Arzberger, der Soloklarinettist der Deutschen Oper Berlin seine Kollegen und Freunde, David Schultheiß, den Konzertmeister der Bayerischen Staatsoper, die Cellistin Katerina Giannitsioti und den Violinisten Janis Olsson aus demselben Orchester, sowie die Alexa Beattie von der Munich International School nach Aichach gebracht.
Die fünf Musiker kennen sich seit langem und spielen auch nicht erst seit gestern zusammen. Ihre Begeisterung war wieder einmal spürbar und übertrug sich übertrug sich auch sofort auf das Publikum.
Das Quintett begann mit zwei wenig bekannten, aber dennoch sehr ansprechenden Werken. Das Quartett op.2, Nr. 1 in Es Dur von Bernhard Henrik Crusell und das Konzertstück Nr.2 in g-moll von Franz Danzi erzeugten schon großen Applaus. Das weltbekannte Quintett für Klarinette und Streicher von Wolfgang Amadeus Mozart, KV 581 in A-Dur, das „Bravourstück für Klarinette", wie Georg Arzberger sagte, war das Highlight des Abends. Das Publikum dankte mit stehenden Ovationen und forderte mit Erfolg Zugaben.
Das Publikum weiß, was es zu erwarten hat, wenn Arzberger Classics zum Konzert lädt. Die Erwartungen wurden, wie immer, hundertprozentig erfüllt. Schade, dass sich so etwas nicht herumspricht. Im Saal wären noch etliche Plätze frei gewesen.
Als zum Schluss Joseph Rast zum Dank Blumen an die fünf Musiker verteilte, hatte die für Georg Arzberger einen Knick. Aber Nomen ist nicht Omen. Die Karriere des Sielenbachers bekommt keinen Knick, im Gegenteil: Er wird einem Ruf als Professor an die Karlsruher Musikhochschule folgen.


UNTERNEHMEN DER REGION